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Archiv 2017
 

 

 
9. Juni 2017

Nutzen Sie den Fragebogen zum Neubaugebiet Schießhütte

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie wir bereits in der letzten Ausgabe der Ober-Mörler Nachrichten mitgeteilt hatten, möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnen, sich an der Ausgestaltung des Neubaugebiets Schießhütte zu beteiligen.
In den kommenden Monaten wird ein Bebauungsplan aufgestellt, in dem alle wesentlichen Details verbindlich geregelt werden.
So gilt es beispielsweise zu entscheiden, ob Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser für bestimmte Bereiche vorgeschrieben sein werden, welchen Anteil Doppel- oder Reihenhausbebauung einnehmen soll, ob wir Mehrgenerationenwohnen festschreiben sollen, Ort und Art von Grünflächen und Spielplätzen, um nur einige Themen zu nennen.
Die CDU-Fraktion möchte, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv in die Meinungsbildung einbringen können. Nutzen Sie deshalb unseren Fragebogen.
Diesen finden Sie auf unserer Homepage (www.cdu-ober-moerlen.de). Dort finden Sie auch alle Details zum Fragebogen, den Sie entweder per Post oder per Email zurückschicken können.
In der kommenden Woche wird zudem den Ober-Mörler Nachrichten ein Fragebogen in gedruckter Form als Beilage beigefügt sein.

Ihre CDU Ober-Mörlen

30. Mai 2017

Fragebogen zum „Neubaugebiet Schießhütte II“

In den vergangenen Monaten wurde einige grundlegende Entscheidungen zum Neubaugebiet Schießhütte II getroffen. Aber die eigentliche Ausgestaltung des Baugebietes steht nun noch bevor. Dazu werden die Gremien (Gemeindevorstand, Gemeindevertretung und ihre Ausschüsse) einen Bebauungsplan beraten und verabschieden, in dem die wesentlichen Details festgelegt werden..

So gilt es beispielsweise zu entscheiden, ob Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser für bestimmte Bereiche vorgeschrieben sein werden, welchen Anteil Doppel- oder Reihenhausbebauung einnehmen soll, ob wir Mehrgenerationenwohnen festschreiben sollen, Ort und Art von Grünflächen und Spielplätzen, um nur einige Themen zu nennen.

Die CDU-Fraktion möchte, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv in die Meinungsbildung einbringen können. Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen entwickelt, in dem Sie Ihre Meinung zum Ausdruck bringen können. Das Meinungsbild, das sich aus den eingesandten Fragebögen ergibt, werden wir in unsere Gremienarbeit einfließen lassen.
Uns als CDU-Fraktion ist es wichtig, dass unsere Politik gerade bei einem Thema, dass die Entwicklung Ober-Mörlens auf Jahrzehnte hinaus prägen wird, von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde getragen wird.


Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihren Fragebogen auszufüllen:

a) Ausdrucken, ausfüllen, einscannen und per Email info@cdu-ober-moerlen.de senden.

b) Ausdrucken, ausfüllen und an die auf den Fragebogen angegebenen Adressen schicken.

c) Interaktiven Fragebogen wählen, diesen am PC ausfüllen und unter einem neuen Namen speichern, dann per Email info@cdu-ober-moerlen.de senden.

Fragebogen-Download interaktiv  PDF  [291KB]

Fragebogen-Download zum Ausdrucken  PDF  [145KB]


Einsendeschluss ist der 1. Juli 2017

26. Mai 2017

CDU plant Fragebogen zum Baugebiet Schießhütte

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit der Unterzeichnung des sogenannten städtebaulichen Vertrages zwischen der Gemeinde und der Entwicklungsgesellschaft hat das Baugebiet Schießhütte die nächste Hürde genommen. Die Resonanz bei der Bürgerversammlung vor wenigen Wochen war enorm. Rund 350 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, darunter sicherlich auch viele, die dort bauen möchten.

Wie geht es weiter? Einige grundlegende Pflöcke sind nun in den Boden geschlagen. Aber die eigentliche Ausgestaltung des Baugebietes steht noch bevor. Dazu werden die Gremien (Gemeindevorstand, Gemeindevertretung und ihre Ausschüsse) einen Bebauungsplan beraten und verabschieden, in dem die wesentlichen Details festgelegt werden.

So gilt es beispielsweise zu entscheiden, ob Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser für bestimmte Bereiche vorgeschrieben sein werden, welchen Anteil Doppel- oder Reihenhausbebauung einnehmen soll, ob wir Mehrgenerationenwohnen festschreiben sollen, Ort und Art von Grünflächen und Spielplätzen, um nur einige Themen zu nennen.

Die CDU-Fraktion möchte, dass Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, sich aktiv in die Meinungsbildung einbringen können. Aus diesem Grund werden wir einen Fragebogen entwickeln, in dem Sie Ihre Meinung zum Ausdruck bringen können. Das Meinungsbild, das sich aus den eingesandten Fragebögen ergibt, werden wir in unsere Gremienarbeit einfließen lassen.
Uns als CDU-Fraktion ist es wichtig, dass unsere Politik gerade bei einem Thema, dass die Entwicklung Ober-Mörlens auf Jahrzehnte hinaus prägen wird, von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde getragen wird.

Nähere Details zum Fragebogen selbst und über das Procedere folgen in Kürze!

Ihre CDU-Fraktion

Bild: Im Herbst beschlossen, jetzt kommt: Fragebogen der CDU-Fraktion zum Neubaugebiet Schießhütte

17. März 2017

Schießhütte II kann kommen – guter Tag für Ober-Mörlen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in ihrer Sitzung am Montag hat die Gemeindevertretung einstimmig den städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und der Entwicklungsgesellschaft, an der die Ober-Mörler Volksbank und die IMAXX beteiligt sind, beschlossen. Dies ist ein guter Tag für Ober-Mörlen, kommen wir doch der Erschließung von rund 100 Bauplätzen näher. Viele Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürger werden nun in absehbarer Zeit die Möglichkeit haben, in Ober-Mörlen einen Bauplatz zu erwerben und müssen nicht mehr abwandern. Die Gemeinde hat ein Bevölkerungswachstum dringend nötig, um wieder attraktiv zum Beispiel für den Einzelhandel zu werden.
Leider hat sich über den für die Zukunft der Gemeinde wichtigen Beschluss ein Schatten gelegt: Über einen Änderungsantrag hatten wir wie angekündigt versucht, auch das Gebiet „an der Hainbach“ mit erschließen zu lassen. Hier handelt es sich um ein Gelände, dass sehr schnell bebaut werden könnte. SPD, FWG und Grüne, lehnten unseren Änderungsantrag ab, so dass der Hainbach zunächst außen vor bleibt. Alle drei Fraktionen sind nach ihren Aussagen allerdings zur Erschließung des Hainbachs bereit , wenn sich die Schießhütte als Erfolgsmodell erweist. Wir sind sicher, dass die Bauplätze in der Schießhütte in kürzester Zeit vermarktet sein werden und werden deshalb den Hainbach bald wieder auf die Tagesordnung setzen. Dann werden die anderen Fraktionen Farbe zu bekennen haben.

Um eine besondere Form der Wohnbebauung ging es in einem anderen Antrag. Ein Ehrenamtlicher hatte die Fraktionen gebeten, sich für das Aufhängen von Nistkästen für den Mauersegler, einer oftmals mit Schwalben verwechselten Vogelart, an der neu renovierten Schlossfassade einzusetzen. Wir halten Vogelschutz wie Naturschutz allgemein für wichtig. Dieses sollte allerdings fachlich fundiert sein. So hat der vorgeschlagene Aufhängort einen gravierenden Nachteil: Direkt vor der Mauer auf der Ostseite des Schlosses stehen mehrere haushohe Bäume. Da der Mauersegler seine Nester aber in einer sehr speziellen, parabelförmigen Art anfliegt, sind die Nistkästen an dieser Stelle nicht zu erreichen. Man könnte das mit einer Haustür vergleichen, die zugemauert wird. Wir hätten diese und andere fachliche Fragen gerne noch im Ausschuss diskutiert, so auch, ob es nicht bessere Aufhängorte gibt. Die Mehrheitsfraktionen wollten dies nicht und winkten den Antrag durch. Jetzt werden Nistkästen aufgehängt und werden wahrscheinlich nie von Mauerseglern bezogen. Eigentlich schade!
Ihre CDU-Fraktion

10. März 2017

Neubaugebiete in Ober-Mörlen

Aufgrund verschiedener unsachlicher Veröffentlichungen zum Thema Neubaugebiete in Ober-Mörlen stellt die CDU folgendes klar:
1. Das letzte Baugebiet in der Gemeinde wurde schon vor über fünfzehn Jahren am Heiligenberg in Langenhain ausgewiesen. Seit dieser Zeit sind der Gemeinde zahlreiche junge Einwohner verloren gegangen, die aus Mangel an Bau- und Wohnmöglichkeiten in andere Kommunen gezogen sind. Daher begrüßt die CDU ausdrücklich, dass endlich ein Vertrag für die Erschließung der Schießhütte vorliegt.
2. Das Ausweisen von Baugebieten erfordert zahlreiche Planungsschritte. Sie dienen der Transparenz, sind aber zugleich zeitintensiv. Daher sollte man auf jeden Planungsschritt verzichten, der nicht rechtlich notwendig ist. Bereits vor 1,5 Jahren hätten wir den Vertrag unterschreiben können. Die Mehrheit im Parlament wollte jedoch zusätzlich ein Interessenbekundungsverfahren durchführen, das rechtlich nicht notwendig gewesen wäre. Das Ergebnis: Dieselbe, schon damals vom Gemeindevorstand vorgeschlagene Gesellschaft hat jetzt den Zuschlag erhalten. Ober-Mörlen hat diese 1,5 Jahre verloren.
3. Fakt ist, Ober-Mörlen verliert Einwohner, als eine von nur zwei Gemeinden in der Wetterau. Und das trotz einer Top-Lage mit der A5 vor der Tür. Daher plädiert die CDU dafür, Bauland nicht unnötig liegen zu lassen, sondern umgehend den Bürgerinnen und Bürgern anzubieten.
4. Die Flächenzuweisung für Bauland erfolgt durch den Planungsverband, nach Größe und Bedarf einer Gemeinde. Sollte Ober-Mörlen auf die 16 Bauplätze am Hainbach verzichten, so wird die bereitgestellte, aber nicht bebaute Fläche bei der nächsten Zuweisung abgezogen. Ober-Mörlen wird also weniger Bauland erhalten.
5. Die SPD fordert eine „sanfte Entfaltung“ der Gemeinde unter Zurückhaltung von Bauland für unsere Bürger. Die Konsequenzen spüren wir schon: weniger Einwohner und künftig noch weniger Bauland. Die CDU hält das für grundfalsch.
6. Nicht wenige alteingesessene Familien werden in der Schießhütte oder am Hainbach Grundstücke besitzen. Die einen wollen eine Erschließung, andere lehnen sie ab. Für die CDU spielt persönliche Betroffenheit keine Rolle. Entscheidend ist das Wohl der Gemeinde. Und hier ist jeder Bauplatz mehr eine gute Entscheidung für unsere weitere Entwicklung.
7. Über die Frage, warum das Baugebiet am Hainbach in den letzten Monaten nicht noch einmal dezidiert erwähnt wurde, mag man streiten können. Hier wird jedoch etwas zum Skandal erhoben, um vor der eigentlichen Fragestellung auszuweichen: Warum will die SPD offenbar auf die Ausweisung von Bauland für unsere Bürgerinnen und Bürger verzichten, obwohl wir mit dem Gebiet am Hainbach weitere Möglichkeiten hätten?
8. Thema Baulücken: Die CDU bedauert jedes freie Grundstück in Ober-Mörlen, das bebaut sein könnte, aber brach liegt. Leider wurde in früheren Zeiten, übrigens in Zeiten von SPD-Mehrheiten, darauf verzichtet, eine Bauverpflichtung für die Grundstücksbesitzer auszusprechen. SPD und FDP fordern jetzt Konzepte für das Schließen der Baulücken. Fordern kann man viel. Die Rechtslage ist eine andere. Privatbesitz ist in Deutschland durch das Grundgesetz geschützt. Es gibt keine rechtliche Handhabe, einen Besitzer nachträglich zum Verkauf oder zum Bau zu zwingen. Erst recht nicht in Zeiten von niedrigen Zinsen, in denen ein Grundstückbesitzer kein Interesse an einem Verkauf hat. Auch das Anschreiben der Besitzer von solchen Grundstücken und persönliche Vorsprachen wird zu nichts führen. Viele Bürgermeister in der Wetterau können von solchen Erfahrungen berichten. Entsprechende Forderungen von SPD und FDP zeugen von Populismus und mangelndem Sachverstand.
9. Die CDU wird sich in der Gemeindevertretung für alles einsetzen, was die Gemeinde voranbringt. Bauland gehört dazu. Wir sind davon überzeugt, an einer entscheidenden Stelle für die Entwicklung unserer Gemeinde zu sein. Wir müssen dicke Bretter bohren und dürfen nicht im Klein-Klein versinken.
10. Die SPD wirft uns eine Falschaussage vor, weil wir durch den Mehrheitsbeschluss auch das Gebiet Schießhütte gefährdet sahen. Wir fragen: Was wäre gewesen, wenn die Entwicklungsgesellschaft sich von dem Gesamtprojekt zurückgezogen hätte, weil deren Kalkulationsgrundlage den Hainbach mit einbezieht? Das Gesamtprojekt wäre sehr wohl gescheitert. Glücklicherweise scheint das zwar nun nicht so zu kommen, der Entwickler lässt sich das aber kompensieren, indem er der Gemeinde 250.000 Euro weniger überweisen wird.
Ihre CDU-Fraktion

3. März 2017

CDU als „Trumps von Mörlau“ beim Rathaussturm

Der Wahlerfolg und das „Durchregieren“ von Donald Trump in Amerika hat auch die Ober-Mörler CDU-Fraktion beeindruckt. Im Vorfeld des Rathaussturmes hatten die Kommunalpolitiker deshalb das Trump’sche Erfolgsmodell einer detaillierten Analyse unterzogen. Die wesentlichen strategischen Grundlagen will sich die CDU nun für ihre Politik zu eigen machen.
Unter dem Motto „Mörlau first“ hat die CDU die Eckpfeiler ihres Programms neu ausgerichtet.
So wolle man die Einwohnerzahl der närrischen Gemeinde durch eine massive Ausweisung von Neubaugebieten drastisch steigern. Der CDU schwebt ein Mega-Baugebiet von 200 Hektar rund um den Winterstein vor. Eine Abgrenzung nach Bad Nauheim soll durch einen neuen Limes entlang der Gemarkungsgrenze stattfinden. Die Grenze könnte durch die Garden der beiden Mörlauer Karnevalsvereine abgesichert werden, notfalls auch durch das Abspielen des Narhalla-Marsches. Außer Einwohnern des Niederen Mörlens werde man niemanden passieren lassen, so die CDU. Ziel sei, Mörlau voranzubringen gemäß dem Motto: Make Mörlau great again!“

24. Februar 2017

Neubaugebiet Schießhütte: Wo ist der Schaden?

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit großen Kalibern schossen in der vergangenen Woche SPD und FWG gegen die Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes zum Thema Neubaugebiet „Schießhütte“. Auch eine Woche später, nachdem sich der Rauch etwas verzogen hat, ist der Grund für die Aufregung nicht nachvollziehbar. Für einen Akteneinsichtsausschuss, wie ihn die SPD gar forderte, besteht aus unserer Sicht nicht der geringste Anlass, denn: Es gibt überhaupt keinen Schaden! Ja, im Entwurf des städtebaulichen Vertrages „Schießhütte“ wurde auch das Fleckchen „An der Hainbach“ eingeschlossen. Dieses Gebiet war tatsächlich in den letzten Monaten nicht im Fokus, war aber im Flächennutzungsplan seit Jahren als Entwicklungsfläche ausgewiesen.
Aus Sicht der CDU ist es für die weitere Entwicklung Ober-Mörlens auf Jahrzehnte hin von existenzieller Bedeutung, dass jede sich bietende Gelegenheit für Neubauten genutzt wird. Jeder einzelne Bauplatz zieht die Ansiedlung einer Familie nach sich und sichert in Zeiten des demographischen Wandels die Zukunft unserer Gemeinde. Es kann doch nicht sein, dass die Nachbargemeinden ein Neubaugebiet nach dem anderen entwickeln, nur wir in Ober-Mörlen verzichten sogar auf einfach zu erschließende Baugebiete.
Wenn SPD und FWG an dieser Stelle statt nüchterner Sacharbeit einer emotional geführten Attacke gegen den Bürgermeister Priorität einräumen, dann schadet dies Ober-Mörlen. Dies, zumal der vorliegende Entwurf des städtebaulichen Vertrages offensichtlich von gesamten Gemeindevorstand getragen wird, wie in der Parlamentssitzung deutlich zu sehen war. Bleibt zu hoffen, dass die SPD- und FWG-Mitglieder im Gemeindevorstand ihre Fraktionen noch davon überzeugen können, im Rahmen der nächsten Ausschusssitzung das Gelände „An der Hainbach“ entweder wieder in den städtebaulichen Vertrag einzuschließen oder in einem gesonderten Vertrag auf den Weg zu bringen. Ob es dann vom Projektentwickler entwickelt wird oder durch die Gemeinde selbst, sollte das Ergebnis einer nüchternen Abwägung aller Fakten sein. Gelingt es nicht, das Gebiet „An der Hainbach“ als Baugebiet zu erschließen, dann wird tatsächlich ein Schaden für die Gemeinde entstehen, und dafür hätten dann SPD und FWG die Verantwortung zu tragen!
Solider Haushalt 2017 verabschiedet
In der vergangenen Sitzung hat die Gemeindevertretung den Haushalt für 2017 verabschiedet. Aus Sicht der CDU hat Bürgermeister Jörg Wetzstein mit seinem Gemeindevorstand einen soliden und verantwortungsvollen Haushalt eingebracht. Das Gesamtvolumen beträgt rund 11,5 Million €. Wieder ist viel Geld für notwendige Investitionen vorgesehen: größter Batzen sind die Sanierung der Jahnstraße und der Wasserversorgung, die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos, Fortführung der Schlosssanierung und der dringend notwendige Neubau der Erzbornbrücke. Dass die SPD mit Letzterem ein Problem hat, ist wohl das Ergebnis einer krampfhaften Suche nach Punkten, bei denen man den Bürgermeister attackieren kann. Hier wird unserer Meinung nach viel heiße Luft um nichts gemacht. Der ein oder anderen Fraktion fehlten in diesem Haushalt nach eigener Aussage Visionen. Wir sagen: Gut so, denn Visionen kommen den Steuerzahler erfahrungsgemäß teuer zu stehen. Ein gut strukturierter und solider Haushalt mag zwar Kommunalpolitiker etwas langweilen, er ist aber ein Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger.

Die CDU Ober-Mörlen wünscht allen Narren drei tolle Tage und den beiden Karnevalsvereinen einen erfolgreichen Höhepunkt der Fastnachtskampagne!

Ihre CDU Fraktion

17. Februar 2017

Neubaugebiet Schießhütte: SPD und FWG gefährden gesamtes Projekt

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in ihrer letzten Sitzung lag der Gemeindevertretung ein städtebaulicher Vertrag zum Beschluss vor, in dem der Baulandentwickler GEG (Gemeinschaftsunternehmen von IMAXX und Volksbank Ober-Mörlen) beauftragt wird, das letzte noch verbleibende Bauland für die Gemeinde zu erschließen.
Dadurch geht die Entwicklung des Baugebietes Schießhütte gerade noch rechtzeitig in die entscheidende Phase. Gerade noch rechtzeitig, weil Ober-Mörlen –bei all den bereits gesetzlich vorgeschriebenen Prozessen- sich noch ein nicht vorgeschriebenes Interessenerkundungsverfahren geleistet hat. Durch diesen damaligen Beschluss des Gemeindeparlaments haben wir rund 1,5 Jahre verloren, denn: Bereits vor diesem Verfahren stand die GEG schon einmal als Bestbietender fest. Die Annahme der CDU, dass ein Interessenbekundungsverfahren zu keinem anderen Ergebnis führen würde, hat sich im Laufe des Interessenbekundungsverfahrens nun bestätigt.

Nun gehört zu den letzten Baulandreserven der Gemeinde Ober-Mörlen neben der Schießhütte noch ein weiteres Fleckchen mit dem Namen „An der Hainbach“. Die Tatsache, dass dieses schnell und einfach zu entwickelnde Land, im Vertrag zwischen Gemeinde und GEG eingeschlossen ist, trieb in der Sitzung den Blutdruck bei Rednern von SPD und FWG in ungeahnte Höhen. Wenn Emotionen ihren Lauf nehmen, tut das der Sacharbeit nicht gut: Mit ihrer Mehrheit beschlossen SPD und FWG, dieses Gebiet zunächst aus dem Vertrag zu streichen. Wie die beiden Fraktionen dann weiter verfahren wollen, war in der Sitzung noch nicht eindeutig zu erkennen.

Wir halten dies für grundfalsch: Erstens können wir um jeden Quadratmeter Bauland froh sein, der uns zur Verfügung steht, ist doch Ober-Mörlen neben Kefenrod die einzige Kommune im Wetteraukreis, die kontinuierlich Einwohner verliert - mit allen zukünftigen Nachteilen für die Gemeinde. Zweitens könnte es passieren, dass die GEG nun den Vertrag zu den neuen Konditionen nicht mehr abschließen möchte und damit das gesamte Projekt ins Stocken kommt.
Und drittens könnte der Gemeinde langfristig ein noch viel größerer Schaden entstehen: Dann nämlich, wenn die Kommunen in der anstehenden nächsten Runde (Weiterentwicklung des regionalen Flächennutzungsplanes) neues Bauland beim Regionalverband RheinMain anmelden, könnte der Eindruck entstehen, wir hätten keinen Bedarf. Sollte Ober-Mörlen dann „Schießhütte“ und „An der Hainbach“ nicht entwickelt haben, wird Ober-Mörlen weniger zusätzliches Bauland zugeteilt bekommen.

SPD und FWG sollten sich dringend ihrer Verantwortung für die Gemeinde und den vielen Ober-Mörler Bürgerinnen und Bürgern, die aktuell bauen möchten, bewusst werden und in den anstehenden Ausschusssitzungen zu einer sachlichen Arbeit zurückfinden, damit diese Kuh noch vom Eis geholt werden kann. Vielleicht hilft es den beiden Fraktionen ja auch, bei „ihren“ Mitgliedern im Gemeindevorstand Rat einzuholen. Diese beurteilen die Thematik dem Vernehmen nach nämlich vollständig anders als ihre Fraktionen und wünschen sich eine umgehende Entwicklung beider Gebiete.

Abschließend noch ein Satz zur von der FDP betriebenen Legendenbildung zum Thema Baulücken im Ort: Die FDP fordert immer wieder, diese Baulücken vorrangig vor einer Ausweisung eines Neubaugebietes zu schließen, ohne auch nur einmal einen konkreten Vorschlag gemacht zu haben wie dies geschehen soll. Das ist auch gar nicht so einfach, denn alle diese Bauplätze befinden sich in privater Hand und die Gemeinde hat keinen Zugriff darauf.

Unsere Meinung zum Haushalt 2017 können Sie in der nächsten Ausgabe lesen.

Ihre CDU Fraktion

13. Januar 2017

Politik und Frohsinn dominieren auf Neujahrsempfang der CDU
Landtagspräsident und Karnevalsvereine bei CDU Ober-Mörlen zu Gast

Über voll besetzte Reihen beim Neujahrsempfang am vergangenen Wochenende konnte sich der CDU-Gemeindeverband Ober-Mörlen freuen. Landtagspräsident Norbert Kartmann war als Ehrengast und Gastredner angereist. Die beiden Mörlauer Karnevalsvereine, KG „Mörlau“ und Mörlauer Carnevals Club, waren mit großen Delegationen vertreten. Diese wurden angeführt von Prinz Wulf I. und Prinzessin Claudia I., die mit Hofstaat erschienen, sowie von Funkenmariechen Kathinka Roth und MCC-Vorsitzenden Jürgen Geck.
CDU-Vorsitzender Dr. Matthias Heil begrüßte zudem Vertreter der Wetterauer CDU-Gremien und die zahlreichen Vereinsvertreter und Bürger der Gemeinde. Sein Grußwort begann er mit einer Warnung vor zu viel Schwarzmalerei, denn die Lage Deutschlands sei gut. Niedrige Arbeitslosigkeit und steigende Einkommen führten zu einem steigenden Wohlstand im Land. Trotzdem müsse die Politik die Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Denn diese seien nicht unbegründet. Heil nannte den islamistischen Terror und die Flüchtlingsthematik als wichtigste Punkte. Die Union mit der Kanzlerin an der Spitze stünde an der Seite der Bürger, so Heil, während er sich bei anderen Parteien nicht sicher wäre. Als Beispiel nannte er die jüngsten Äußerungen der Grünen-Vorsitzenden Peter zum Polizeieinsatz an Silvester.
Für Ober-Mörlen prognostizierte Heil, dass 2017 einige für die Entwicklung der Kommune wichtige Entscheidungen anstünden. Neben dem Neubaugebiet führte Heil die neue Sport- und Kulturhalle sowie die Nachnutzung des Lekkerkerkplatzes auf.

Auch Landtagspräsident Norbert Kartmann ging in seiner Rede auf die Themen innere Sicherheit und Flüchtlinge ein. Er warnte davor, sich von dem Populismus anderer Parteien verleiten zu lassen. Kartmann, in seiner Heimatgemeinde selbst lange in der Politik aktiv, hob zudem die Bedeutung der Fastnacht für die Gesellschaft hervor. Anders als Comedy, die oftmals nur auf die Lacher des Publikums aus sei ohne eine Botschaft zu besitzen, sei der Humor der Fastnachter von Ernsthaftigkeit geprägt. Die Politik sei für Fastnachter stets ein wesentliches Thema. Deshalb hätten die Fastnachtsvereine eine wichtige korrektive Funktion für die Gesellschaft.

Jan Weckler sprach erstmals in seiner Funktion als 1. Beigeordneter des Wetteraukreises. Er berichtete über neueste Entwicklungen im Kreis und die Erfahrungen der ersten Monaten seiner Amtszeit.

Abschließend richteten das Prinzenpaar der KG „Mörlau“ in ihrem ersten offiziellen Auftritt im neuen Jahr das Wort an die Besucher und Jürgen Geck sprach für den Mörlauer Carneval Club, bevor Funkenmariechen Kathinka Roth unter anderem Norbert Kartmann den Fastnachtsorden verlieh.

 

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